Pes­sach (Juden­tum)


Ter­min Details


Nach der Skla­ve­rei in Ägyp­ten erreicht Gott durch die zehn Pla­gen, die er über Ägyp­ten schickt, dass die Kin­der Isra­els aus­zie­hen dür­fen. Am sieb­ten Tag des Aus­zugs durch­quer-ten sie das Schilfmeer, das sich für sie auf­tat. In Erin­ne­rung dar­an darf sie­ben Tage lang nichts „Gesäu­er­tes“ geges­sen wer­den (Mehl geht ab ca. 18 Minu­ten nach der Ver­bin­dung mit Was­ser auf, dies nennt man Gesäu­er­tes). Statt Brot wird daher Maz­za (unge­säu­er­tes Brot) geges­sen. Am ers­ten Abend fei­ert man in der Fami­lie den Seder. Dafür benutzt man die Pes­sach-Hagadah, ein Buch, das den Aus­zug aus Ägyp­ten beschreibt und dar­über hin-aus die tra­di­tio­nel­le Abfol­ge des Seder-Essens.