Koordinierungskreis

Der Koordinierungskreis ist das Leitungsgremium des Berliner Forums der Religionen. Seine Mitglieder tauschen sich über aktuelle Fragen in Bezug auf den Dialog der Religionen aus und diskutieren religionspolitische Fragen. Der Koordinierungskreis wird alle zwei Jahre von der Konferenz des Forums gewählt. Aus seiner Mitte wählt der Koordinierungskreis halbjährlich ein Leitungsgremium, dem Angehörige verschiedener Religionen angehören. Dieses Leitungsgremium ist der direkte Ansprechpartner für die Geschäftsführung und plant mit dieser die monatlichen Sitzungen des Koordinierungskreises vor und setzt seine Beschlüsse um. Zur Kandidatur sind alle Mitglieder eingeladen, die Interesse an der Gestaltung der konkreten Projekte und zukünftigen Arbeit des Berliner Forums der Religionen haben und an den Sitzungen stimmberechtigt teilnehmen möchten.

Aktuell gehören dem Koordinierungskreis folgende Personen an (Stand 23.11.2021):

  • Peter Amsler – Landesbeauftragter für den interreligiösen Dialog in Berlin der Bahá’í-Gemeinde in Deutschland K.d.ö.R.
  • Said Ahmed Arif – Imam und Theologe der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland KdöR
  • Yakup Ayar – Vorstandvorsitzender der DITIB Sehitlik Moschee
  • Prof. Dr. Thomas Brose – AG christlich-jüdischer Dialog im Diözesanrat
  • Holger Budig – AG Musik der Religionen
  • Furkan Ekici – Islamische Föderation in Berlin e.V.
  • Feride Funda G.-Gencaslan – Sufi Zentrum Rabbaniyya, Initiativkreis Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche
  • Dr. Andreas Goetze – Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
  • Claudia Hackel – Altkatholische Kirche, Vorstand AKR
  • Dr. Jan Aaron Hammel – Chabad Lubawitsch
  • Esther Hirsch – Sukkat Schalom, House of One
  • Ranjit Paul Kaur – Gurdwara Sri Guru Singh Sabha Berlin, Vorstandsvorsitzende Freundinnen und Freunde des Berliner Forums der Religionen e. V.
  • Achim Kockerols – Römisch-katholische Kirche
  • Gisela Kranz – Fellowship of Isis
  • Vilwanathan Krishnamurthy – Sri Ganesha Hindu Tempel e.V. Berlin
  • Fan-Hao Lam – Fo Guang Shan
  • Hansgeorg Lohl – Christliche Wissenschaft
  • Fereshta Ludin – Initiativkreis Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche
  • Dr. Gerdi Nützel – Evangelische Theologin, Pfarrerin für internationale Studierende in Berlin und Brandenburg in der Evangelischen Studierendengemeinde Berlin
  • Osman Oers – Forum Dialog und House of One
  • Mohamed Taha Sabri – Neuköllner Begegnungsstätte
  • Petra Beate Schildbach – Universelle Sufi-Bewegung
  • Bernd Streich – Vorsitzender des Sachausschusses Ökumene und Dialog im Diözesanrat, Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg, Islamforum Berlin, GCJZ
  • Haladhara Thaler – Hindu
  • Almut Veidt – Brahma Kumaris Raja Yoga e.V.
  • Katharina von Bremen – Mitglied Ev.-ref. Gemeinde Neukölln
  • Patricia Asunja Wulle – Pagane Wege und Gemeinschaften

Den Leitungskreis bilden zurzeit Haladhara Thaler, Peter Amsler und Feride Funda G.-Gencaslan.

Stimmen aus dem Koordinierungskreis:

Peter Amsler

In den letzten drei Jahren konnte ich im Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen ehrenamtlich mitarbeiten. Hier traf ich auf Kolleginnen und Kollegen aus vielen verschiedenen religiösen Traditionen. Wir waren nicht immer einer Meinung, doch genau das ist ja das Salz in der Suppe des religionsübergreifenden Gesprächs: raus aus der eigenen Blase und hinein ins Leben, wie es sich in seiner Mannigfaltigkeit und auch Widersprüchen darstellt. Ich bin froh, dass ich als Mitglied des Sprecherkreises die Beratungen im Koordinierungskreises moderieren durfte und so Teil davon sein konnte, dass Menschen trotz ihrer Unterschiedlichkeit gut miteinander auskommen und zusammenarbeiten können. Das macht das Berliner Forum der Religionen zu einem Modell für andere Diskurse in Berlins Stadtgesellschaft!

Landesbeauftragter für den interreligiösen Dialog in Berlin der Bahá'í-Gemeinde in Deutschland K.d.ö.R.

Dr. Andreas Goetze

Der interreligiöse Dialog ist mir ein Herzensanliegen. Wer miteinander spricht, sich begegnet, gewinnt Wertschätzung und Respekt gegenüber dem Anderen, der anders glaubt. Mir liegt an einem vertrauensvoll zusammenarbeitendem Netzwerk, das in der Stadt bekannt ist und aufgrund seiner kompetenten Arbeitsweise anerkannt und gehört wird. Vielfältige Aktivitäten werden im Berliner Forum der Religionen gebündelt und unterstützen sich gegenseitig. Ich arbeite gerne weiter i einem Netzwerk, das aus dem friedensstiftenden Potential der Religionen schöpft und sich entsprechend zivilgesellschaftlich engagiert für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Claudia Hackel

Ich bin Mitglied der Alt-Katholischen Kirche und engagiere mich besonders  für den  interreligiösen und ökumenischen Austausch weil es nach meiner Meinung in unserer Gesellschaft immer nötiger wird,  die unterschiedlichsten religiösen oder weltanschaulichen Sichtweisen kennenzulernen und für ein friedvolles Miteinander zu sorgen.  Dazu braucht es unter anderem auch Gremien,  in denen Menschen sich zuallererst einmal begegnen, kennenlernen und so Vorurteile abbauen.  Das Berliner Forum der Religionen ist ein Beispiel dafür,  dass ein gutes Miteinander  gelingen kann, selbst wenn Auffassungen über individuelle Lebensweise oder Religiosität weit auseinander liegen. Gerne würde ich mich weiter im Koordinationskreis für diese wichtige Botschaft einbringen.

Alt-Katholische Kirche

Jan Aaron Hammel

Ich gehöre zu Chabad Lubawitsch in Berlin und bin seit über 15 Jahren im interreligiösen Dialog in Berlin aktiv. Ich gehöre dabei zu den Gründungsmitgliedern des Berliner Forums der Religionen, bin als jüdische Stimme Mitglied der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen und seit neuestem im Sprecherkreis des Bundeskongresses der Räte der Religionen und möchte in dieser Funktion insbesondere auch die Konferenz in Berlin im kommenden Jahr mit gestalten.

Der Interreligiöse Dialog ist  ein wesentlicher Bereich meines Lebens, der mich immer wieder neu herausfordert und begeistert. Im Koordinierungskreis des Berliner Forums habe ich die Gelegenheit gemeinsame Themen mit zu gestalten, und dennoch mir und meiner jüdischen Gemeinschaft wichtige Akzente zu setzen.

Deswegen möchte ich auch weiterhin dem Koordinierungskreis angehören.

Chabad Lubawitsch

Achim Kockerols

Die Verständigung zwischen den Religionen und Kulturen ist für mich als römisch-katholischer Christ immer eine sehr wichtige, grundlegende Angelegenheit. Aus diesem Grund möchte ich meine langjährigen praxiserprobten Erfahrungen im interreligiösen und interkulturellen Bereich sowie der Beratung, Vernetzung, Veranstaltungsorganisation und vieles mehr in den Koordinierungskreis einbringen. Insbesondere durch die langjährige Geschäftsführung und Moderation des Arbeitskreises „Dialog der Religionen“ Aachen wie auch die langjährige Mitarbeit bei Religions for Peace in Aachen und der Begleitung von internationalen und interreligiösen Jugendprojekten des Bistums Aachen (wie dem ständigen Austausch mit jüdischen Gemeinden in Israel) konnte ich viele Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln.

Seit September 2019 engagiere ich mich bereits ehrenamtlich beim „IK Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ im „Berliner Forum der Religionen“ in den Bereichen Beratung, Vernetzung und Stärkung interkultureller Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dort unterstütze ich Projekte wie das „Interreligiöse Jugendfestival“, interkulturelle und interreligiöse Trainings an Schulen sowie das Netzwerk erfolgreich mit auf- und weiter auszubauen.

Römisch-katholische Kirche

Vilwanathan Krishnamurthy

Ich bin Gründer des Sri Ganesha Hindu Tempel Berlin e.V. zu Berlin und war bis zu meiner Pensionierung 2018 als Öffentlicher Mitarbeiter in LaGeSo / LAF tätig.
Die Erziehung unserer Kinder zu Toleranz und gegenseitigem Respekt war mir immer wichtig. Das Engagement im interreligiösen und interkulturellen Bereich ist mir ein großes Anliegen.

In einer Stadt wie Berlin, in der Menschen so vieler verschiedener Herkünfte zusammenleben, ist es wichtig, dass man sich kennen lernt. Vorurteile, Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit können abgebaut werden, wenn man aufeinander zugeht. Religionen vermitteln Werte, die unsere Gesellschaft bereichern und die zu einer friedlichen Koexistenz beitragen. wie bereichernd und wichtig es ist mit Menschen verschiedener Weltanschauung zusammen zu arbeiten und Herausforderungen unserer Gesellschaft und Umwelt gemeinsam anzusprechen.
Erst durch die Einheit in unserer Vielfalt können wir eine gemeinsame Zukunft gestalten!

Dazu möchte ich gerne meinen Beitrag leisten.

Sri Ganesha Hindu Tempel e.V. Berlin

Petra-Beate Schildbach

Die Universelle Sufi-Bewegung, der ich angehöre,  hat in ihrer Satzung als Zweck angegeben, für die Einheit der religiösen Ideale zu wirken.  Dieser Aufgabe habe ich mich gewidmet. Daher ist es mir ein Anliegen, in jedweder Form, in jedweder möglichen Vereinigung, für dieses Ziel zu arbeiten. Ich bin davon überzeugt, einen Beitrag für den Frieden unter den Menschen zu leisten.

Universelle Sufi-Bewegung

Haladhara Thaler

Der Dialog unter Menschen verschiedenster Religionen in Berlin, begleitet von daraus gewachsenen Initiativen ist für mich eine wunderbare und wirksame Möglichkeit, Vorurteile zu überwinden und das Schöne jeder Religion und Glaubensform kennen zu lernen und den Bürgern Berlins zugänglich zu machen.

Hindu

Patricia (Asunja) Wulle

Mein Name ist Patricia (Asunja) Wulle und bin schon seit 2016  Mitglied im Koordinierungskreis des Berliner Forums und  wünsche, diese wertvolle Arbeit weiter zu führen. Ich bin mit der Gruppe ‚Pagane Wege und Gemeinschaften‘ seit 2015 bei der Langen Nacht der Religionen dabei, bin auch in deren Koordinierungskreis und bin dort auch im Vorstand der Vereins für die Lange Nacht. Schon als ich in den USA lebte, war ich im interreligiösen Dialog unterwegs und habe damit weitergemacht, als ich nach Deutschland zurückkam. Ich kann auf über 30 Jahre in dieser Arbeit zurückblicken und hoffe, es werden noch viel mehr. Es ist wichtig für mich, die Vorurteile gegen die Pagane/Heidnische Gläubigen abzubauen und diese in den Dialog mit anderen Religionen zu bringen, um zu einem friedlichen Zusammenleben beizutragen, das die Welt so dringend braucht. Daher habe ich auch eine Vorbildung gemacht, die religiöse Diskrimination in Schulen anspricht und werde mich dort einbringen.

Pagane Wege und Gemeinschaften

Osman Örs

Ich finde es wichtig und bedeutsam über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und empfinde es immer als persönliche Bereicherung die Glaubens- sowie Gefühlswelt des Anderen kennen zu lernen.

Berlin ist vielfältig und bunt. Genau dieser Reichtum bildet sich auf eindrucksvolle Weise im Berliner Forum der Religionen ab und gibt uns allen die Möglichkeit gemeinsam die Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft durch Dialog, Solidarität und gemeinsames Handeln zu bewältigen.

Erst durch die Einheit in unserer Vielfalt kann uns Wundersames gelingen!

Stiftung House of One & Forum Dialog

Furkan Ekici

Seit mehreren Jahren bin ich als Religionslehrer an Berliner Grundschulen und Seelsorger in Justizvollzugsanstalten tätig.  Dadurch konnte ich viel Erfahrung im Bereich interkulturelle/interreligiöse Arbeit gesammelt.

Ich habe bisher nur positives über das Berliner Forum der Religionen gehört. Daher möchte ich mich gerne auch beteiligen und im Koordinierungskreis aktiv sein. Es würde mich beehren, wenn ich auch im Koordinierungskreis die gesammelte Erfahrung mit einbringen könnte.

Islamische Föderation in Berlin e.V.

Gisela Kranz

In den vergangenen 3 Jahren konnte ich mich mit der Arbeit des Forums vertraut machen, auch wenn es durch Corona mancherlei Einschränkungen gab. Darauf aufbauend würde ich mich gern in den nächsten Jahren weiterhin engagieren, gerade mit der Aussicht, dass wieder viel mehr Präsenztreffen möglich werden.  Die Interreligiöse Zusammenarbeit ist mir sehr wichtig, Gesprächskultur und Arbeitsweise des Forums gefallen mir. Ich wäre gern dabei.
Ich bin seit vielen Jahren in der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen aktiv, die den Dialog  der unterschiedlichen Überzeugungen auf eher persönlicher, biografischer Ebene pflegt. Ich möchte mit meiner Mitarbeit im Forum auch die Verbindung zwischen Werkstatt und Forum fördern.
Mein eigenes religiöses Zuhause ist die Fellowship of Isis, eine multireligiöse, spirituelle Bewegung, in der hauptsächlich Polytheisten und Pagane der verschiedenen Traditionen zusammenkommen.

Fellowship of Isis

Hansgeorg Lohl

Ich möchte mich gerne im Rahmen der gemeinsamen Arbeit unterschiedlicher
Religionsvertreter im Koordinierungskreis für einen toleranten Umgang der verschiedenen
Glaubensgemeinschaften miteinander in gelebten gegenseitigen Respekt engagieren.
Wichtig scheint mir zu sein, dass man sich offen miteinander austauschen kann und zu
sehen, dass die Ansichten der anderen besser zu verstehen auch für einen selbst und seine
eigene religiöse Haltung bereichernd sein kann.

Ein friedliches Miteinander, sowohl interreligiös als auch darüber hinaus, scheint mir für
unsere Gesellschaft zur Zeit von sehr großer Bedeutung zu sein, gerade in Anbetracht der
verhärteten gegensätzlichen Ansichten von Gruppen mit Blick auf die aktuelle Pandemie.
Vielleicht ergeben sich ja Möglichkeiten dafür verbindend in die gesamte Gesellschaft wirken
zu können.
Grundsätzlich scheint mir der Ausdruck von Liebe – also auch der Respekt – in vielen oder
fast allen Religionen der wichtigste Grundton zu sein – und das ist ja schon ein starkes,
verbindendes Element.
Ich habe schon an Jahresversammlungen des Berliner Forums der Religionen teilgenommen
und auch bei uns in der Gemeinde Aktivitäten zur Langen Nacht der Religionen mitgestaltet.
Ich bin sehr gespannt, zu sehen auf welche Weise und auf welchen Wegen wir die
Aktivitäten des Forums bzw. die entsprechende gedankliche Haltung gegenüber Vertretern
anderer Religionen oder anderer Meinungen auch nach außen tragen können, um möglichst
viele zu segnen.

Christliche Wissenschaft

Dr. Gerdi Nützel

Ich setze mich für die Zusammenarbeit der vielen Religionsgemeinschaften und interreligiösen Initiativen im Rahmen des Berliner Forums der Religionen seit dessen Gründung ein.

Mir ist es wichtig, dass wir mehr voneinander erfahren und praktisch erproben, was wir als Menschen aus ganz unterschiedlichen Religionsgemeinschaften miteinander für ein friedliches, fröhliches und gerechtes Zusammenleben in dieser Stadt tun können. Dafür brauchen wir sichere Orte für offene und zuweilen auch kritische Gespräche sowie die wechselseitige Ermutigung gerade angesichts von antisemitischen und islamophoben Diskriminierungen zum Beispiel von Frauen mit Kopfbedeckungen. Im Koordinierungskreis möchte ich weiterhin mitarbeiten, um dort konkrete Schritte für die interreligiöse Zusammenarbeit zu planen, sei es im Blick auf inspirierende Räume für eine methodisch und religiös vielfältige interreligiöse Arbeit, sei es im Blick auf den Austausch mit den interreligiösen Räten in anderen Städten Deutschlands, wie wir es im nächsten Jahr in Berlin beim bundesweiten Kongress der Räte der Religionen tun werden. Durch meine wissenschaftliche Forschung habe ich viele spannende religiös und kulturell vielfältige Sakralräume in Berlin und Brandenburg in den letzten Jahren entdeckt, die oft bisher wenig voneinander wissen. Auch zu deren Vernetzung und Beteiligung am gesellschaftlichen Geschehen sowie interreligiösen Miteinander möchte ich gerne etwas beitragen.

Evangelische Theologin, Pfarrerin für internationale Studierende in Berlin und Brandenburg in der Evangelischen Studierendengemeinde Berlin

Bernd Streich

Beim Berliner Dialog der Religionen bin ich beteiligt und seit Beginn des Berliner Forums der Religionen im Koordinierungskreis aktiv. Gerne möchte ich meine langen Erfahrungen im interreligiösen Austausch und in der Zusammenarbeit weiterhin in den Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen einbringen. Meine Erfahrungen liegen im innerchristlichen (z.B. im Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg), im christlichen-jüdischen (z.B. in der GCJZ) und im islamischen (z.B. im Islamforum Berlin) Bereich.  Im Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin bin ich wieder Vorsitzender des Sachausschusses Ökumene und Dialog. Eine Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche in der interreligiösen Begegnung ist sehr sinnvoll und mir ein Anliegen. Dazu möchte ich weiter beitragen.

Katholischer Christ

Almut Veidt

Ich habe Erziehungswissenschaften studiert, war in diesem gesellschaftlichen Bereich tätig und habe promoviert. Seit 2014 arbeite ich – im Namen des gemeinnützigen Vereins Brahma Kumaris Raja
Yoga e.V. – in Berlin mit im Netzwerk des Dialogs der Religionen. Nunmehr steht mir mehr Zeit zur Verfügung, die ich gern für interreligiöse und interkulturelle Aktivitäten vor Ort geben möchte.

Das Berliner Raja Yoga Meditationscenter der Brahma Kumaris beteiligt sich an der Langen Nacht der Religionen seit 2014 und arbeitet aktiv mit im Arbeitskreis „Interreligiöser Frauenforum“ seit 2014. Der Berliner Verein arbeitet satzungsgemäß in den Bereichen Religion, Völkerverständigung und Umwelt.
Während der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 haben wir uns mit Meditationen und Zusammenkünften im Pavillon der Kulturen beteiligt.
Wir nehmen regelmäßig an Netzwerktreffen teil und laden zu Netzwerktreffen in unseren Räumlichkeiten in der Sigmaringer Str. 25 gern ein.
Seit über dreißig Jahren tragen die Brahma Kumaris weltweit dazu bei, Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Kulturen zusammenzubringen. Sie glauben, dass ein tieferes Verständnis zwischen Glaubensrichtungen, das auf Akzeptanz und Respekt basiert, zu einer Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit in unserer Weltgemeinschaft beitragen wird.

Brahma Kumaris Raja Yoga e.V.

Ranjit P. Kaur

Die Sikh Religion, der ich angehöre, lehrt mich, mich für das Wohl der Gesellschaft zu engagieren. Die kooperative Dialog-Arbeit zwischen verschiedenen religiösen und kulturellen Gruppen ist ein wichtiger Beitrag zum friedlichen und fröhlichen Zusammenleben in unserer Stadt. Seit der ersten Sitzung in 2011 für die Gestaltung des (damals) “Rat der Religionen“ bzw. dem heutigen „Berliner Forum der Religionen“ bin ich dabei. Ich freue mich, dass die interreligiöse Arbeit des Berliner Forums der Religionen heute so vielfältig geworden ist! Deshalb würde ich gerne weiterhin im Koordinierungskreis mitwirken und weitere Schritte wie bisher mitgestalten.

Gurdwara Sri Guru Singh Sabha Berlin

Fereshta Ludin

Der Dialog der Religionen ist sowohl in unserer Hauptstadt, bundesweit als auch weltweit eine wichtige Säule, um den gesellschaftlichen Frieden herzustellen und ihn zu sichern. Daher ist es wichtig, gemeinsam Visionen, Werte und Vorstellungen zu teilen und miteinander sichtbar zu verbinden. All das kann sich in Form von Aktivitäten und Zusammenarbeit widerspiegeln. Die Arbeit im Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen schafft hierfür die Basis. Das Vereinen unserer religiösen Vielfalt in diesem Rahmen ist unsere Stärke. Die Förderung des Dialogs und Bildung sind meine besonderen Anliegen in diesem Bereich und führen zum friedvollen Miteinander und Zusammenhalt. Als Muslima möchte ich mich weiterhin in diesem Feld engagieren und die Arbeit des Forums unterstützen.

Muslima

Said Ahmed Arif

Ich bin sehr interessiert an dem Koordinationskreis des Forums mitzuwirken.
Ich finde, dass dieses Netzwerk unser Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft stärkt und
Bindungen und Vertrauen aufbaut, indem unterschiedliche Menschen miteinander ins Gespräch
kommen.
Gerade zu Krisenzeiten können diese Netzwerke Gold wert sein und positive Impulse in die
Gesellschaft senden. Mein Interesse ist es, dass es für unsere hiesige Gesellschaft und für
kommende Generationen selbstverständlich ist, dass jeder frei seiner Religion und
Weltanschauung nachgehen kann, solange er die Freiheit des anderen nicht einschränkt.

Imam und Theologe der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland KdöR

Prof. Dr. Thomas Brose

Als Schüler am Stadtrand von Ostberlin kam ich mir manchmal vor wie ein Fossil aus dem Oligozän: Hätte ich nicht schon längst ausgestorben sein müssen – als einziger Katholik in der Klasse?

Trotzdem habe ich später in der DDR Theologie studiert und war danach Bildungsreferent in der Katholischen Studentengemeinde. Vor allem seit dem Mauerfall empfinde ich die religiöse Vielfalt in der Metropole als große Bereicherung. Gern möchte ich mich weiterhin im Berliner Forum der Religionen engagieren. Ich bin dankbar, in diesem Kreis religiöse Vielfalt zu erleben und Teil einer Lerngemeinschaft zu sein.

Katholischer Christ

Holger Budig

In allen Religionen sind Musik, Gesang, Wort, Schrift, Kalligrafie, Malerei, Grafik und auch Tanz die direkten Mittel zur Anbetung und zur Erfahrung des Göttlichen.

Die „AG Musik der Religionen“ besteht ununterbrochen seit 2011 seit der Gründung des Berliner Forums der Religionen.

Ich möchte gerne weiterhin meine Erfahrungen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der AG einbringen.

Unsere Zusammenarbeit im Berliner Forum der Religionen liegt mir sehr am Herzen!

christlich-jüdisch

Mohamed Taha Sabri

Ich möchte mich im Koordinierungskreis des Berliner Forum der Religionen engagieren, weil ich die Arbeit dieser Gruppe sehr schätze. Der interreligiöse Dialog ist sehr wichtig und das Berliner Forum der Religionen leistet hervorragende Arbeit. Auch ich möchte meinen Beitrag leisten und die Mitglieder im Koordinierungskreis in ihrem Tun unterstützen. Die Zusammenarbeit und der Austausch in dieser von religiöser Vielfalt geprägten Gruppe reizt mich sehr und ich hoffe gemeinsam mit den Teilnehmenden des Kreises das friedliche Zusammenleben der Religionen in Berlin zu fördern.

Neuköllner Begegnungsstätte

Feride Funda G.-Gencaslan

Als Muslima glaube ich an die Manifestation des Göttlichen Willens in der Schöpfung. Allah hat nicht nur jeden Menschen, sondern jedes Geschöpf und Atom einzigartig erschaffen. Im Heiligen Koran gibt es hunderte Stellen, wo der Mensch dazu aufgerufen wird, in jeder Begegnung sich seinem Schöpfer und Herrn zu erinnern. Die Schöpfung ist ein Spiegel und der Mensch spiegelt die Göttliche Schöpfungskraft seiner Wahrheit am nächsten. Der Dialog der Religionen reflektiert nicht nur die unendlichen Facetten Göttlicher Schöpfungskraft durch unterschiedliche Perspektiven von gläubigen Menschen, sie bietet einen tieferen Zugang in den eigenen Glauben. „Der Gläubige ist des Gläubigen Spiegel.“, sagte der Prophet Muhammed – Friede auf Ihn. Ich glaube, dass er damit nicht nur die Muslime untereinander meint, sondern alle Menschen, die glauben. Die Begegnung mit Gläubigen und das gemeinsame auftreten in der Öffentlichkeit ist daher meine größte Motivation beim Berliner Forum der Religionen mitzuwirken.

Sufizentrum Rabbaniyya

Fan-Hao Lam

Unser Meister Hsing Yun motiviert uns zum Austausch mit anderen Glaubensrichtungen. Nur durch diesen offenen Dialog erreicht man stetige Fortschritte in seiner eigenen Glaubenspraxis. Durch meine Mitgliedschaft im KK des BeFoRe möchte ich versuchen, mehr ostasiatische Gemeinden für diesen Dialog zu gewinnen.

Fo Guang Shan

Yakup Ayar

Es ist unsere primäre Aufgabe als Menschen, Gutes zu tun, anderen Menschen zu helfen, uns solidarisch zu kümmern. Insbesondere, wenn es um das Gemeinwohl unserer Nächsten, gar der ganzen Gesellschaft geht, ist diese Pflicht eine gemeinsame, die wir auch nur gemeinsam anpacken und bewältigen können. Besonders in dieser schwierigen Zeit ist der Dialog miteinander von sehr großer Bedeutung. Der Interreligiöse Austausch beruht auf der gegenseitigen Wertschätzung der beteiligten Glaubensgemeinschaften. Er hat das Ziel, durch gemeinsame Anstrengungen der Religionen in einer pluralistischen Gesellschaft den Zusammenhalt zu verbessern. Dabei geht der Dialog über Toleranz im Sinne einer „Duldung des Andersgläubigen“ hinaus. Unterschiede werden nicht geleugnet, die Religionen nicht gleichgemacht, sondern vielmehr eine Grundlage dafür geschaffen, sich auf Augenhöhe zu begegnen. In diesem Sinne haben wir uns es als Ziel gesetzt, uns für die Belange der Gesellschaft in Berlin einzusetzen und für ein friedliches Miteinander in einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft zu plädieren.

Vorstandvorsitzender der DITIB Sehitlik Moschee

Katharina von Bremen

Seit gut zehn Jahren lebe ich in Berlin und hatte das Glück, von Beginn an, zweifach beheimatet zu sein: zum einen in einer sehr kleinen evangelischen Gemeinde reformierter Tradition in Neukölln, zum andern im weiten, vielfältigen Berliner Feld der Religionen, Religionsgemeinschaften und spirituell oder religiös interessierten Gruppen.

Es war schön, Gemeinschaft, Verständnis und Vertrautheit wachsen zu sehen. Und es wird spannend und herausfordernd bleiben, wie wir uns als religiöse Menschen, als Religionen zum Guten einer großen Stadt einbringen und engagieren können. Gegenwärtig erlebe ich mich als Einzelne und auch unsere Gemeinschaften als Teil einer Gesellschaft im Stress, in Anstrengung, Überforderung und auch Polarisierung. Von unserem Berliner Forum der Religionen erhoffe ich mir Nüchternheit, Besonnenheit, aber auch Trost und das Wissen darum, getragen zu sein, um so die Solidarität in der Gesellschaft zu unterstützen. Im Koordinierungskreis möchte ich meinen Teil dazu beitragen.

evangelisch

Esther Hirsch

Ich möchte gerne die Arbeit der BFdR unterstützen, indem ich ein Mitglied des Koordinierungskreises werde.

Um die Pluralität der Religionsgemeinschaften zu bereichern, kann ich mein Wissen aus dem Judentum einbringen. Ich bin Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Kantorin in der liberalen Synagogengemeinde Sukkat Schalom. Durch meine Tätigkeit als Referentin in der interreligiösen Stiftung House of One bringe ich Erfahrung im Umgang verschiedener Religionen und Weltanschauungen mit.

Durch verschiedene Veranstaltungen habe ich bereits das Berliner Forum der Religionen kennen und schätzen gelernt. Ich würde mich freuen, in den Koordinierungskreis des BFdR aufgenommen zu werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Berlin zu stärken.

Sukkat Schalom, House of One

Alle Motivationsschreiben zum Download.


Einige Mitglieder des Koordinierungskreises haben in den vergangenen Jahren Grußbotschaften zu religiösen Feiertagen aufgenommen, die über unseren YouTube-Kanal zur Verfügung stehen.

Lesen Sie auch etwas zur Entstehungsgeschichte des Berliner Forums der Religionen.