Über uns

Die Arbeits­ge­mein­schaf­ten des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen sind ein wich­ti­ger Pfei­ler des inter­re­li­giö­sen Dia­logs in der Haupt­stadt. Zur Mit­ar­beit in den Arbeits­ge­mein­schaf­ten sind alle ein­ge­la­den, die sich für die inter­re­li­giö­se Zusam­men­ar­beit inter­es­sie­ren und die­se in der Haupt­stadt mit­ge­stal­ten möch­ten.

Aktu­el­le Pro­jek­te und Arbeits­grup­pen:

  • Lan­ge Nacht der Reli­gio­nen
  • Frau­en im inter­re­li­giö­sen Dia­log – Inter­re­li­giö­ses Frau­en­fo­rum
  • Dia­log der Reli­gio­nen für Kin­der und Jugend­li­che
  • Gemein­sa­mes Jah­res­the­ma
  • Orte der Stil­le in Ber­lin
  • Uni­ver­sel­les Geden­ken – die Trau­er- und Geden­ken-AG
  • LGBTIQ*
  • Poli­tik und Reli­gi­on
  • Räu­me

 

Stim­men aus dem Koor­di­nie­rungs­kreis:

Peter Ams­ler

Nach dem einst­wei­li­gen Ende mei­nes Schul­diens­tes kann ich mich wie­der mehr im inter­re­li­giö­sen Dia­log enga­gie­ren und da im Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen über Jah­re kein Bahá’í anwe­send ist, möch­te ich mich dort ein­brin­gen. Mei­ne Auf­ga­ben im Treff­punkt Reli­gi­on und Gesell­schaft e.V. gebe ich gera­de ab und auch inner­halb mei­ner eige­nen Gemein­de habe ich nun weni­ger zu tun. So freue ich mich auf eine gute Zusam­men­ar­beit im Ber­li­ner Forum.

Bahai

Safi­y­ye Ars­lan

Mei­ne Moti­va­ti­on für mei­ne Kan­di­da­tur sind die aktu­el­len Gescheh­nis­se in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft. Frie­den ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit und setzt ein uner­müd­li­ches Enga­ge­ment vor­aus. Dia­lo­ge mit den unter­schied­lichs­ten Men­schen hel­fen uns, Brü­cken auf­zu­bau­en und somit für eine bes­se­re Gesell­schaft zu kämp­fen. Ich möch­te ein akti­ver Teil des Forums wer­den, um mich gegen Het­ze, Hass und Aus­gren­zung und für ein star­kes und gemein­sa­mes Mit­ein­an­der trotz unse­rer Diver­si­tä­ten ein­zu­set­zen.

Forum Dia­log

Dr. Tho­mas Bro­se

Wäh­rend mei­ner Schul­zeit wur­de mir gesagt: Reli­gi­on wird es bald nicht mehr geben. Trotz­dem habe ich in der DDR katho­li­sche Theo­lo­gie stu­diert. Seit dem Mau­er­fall emp­fin­de ich die reli­giö­se Viel­falt in Ber­lin als gro­ße gesell­schaft­li­che Berei­che­rung – des­halb möch­te ich mich im „Forum“ enga­gie­ren.

AG christ­lich-jüdi­scher Dia­log im Diö­ze­san­rat

Hol­ger Budig

Rezi­ta­ti­on und Musik sind in allen Reli­gio­nen ein Kern­ele­ment der Spi­ri­tua­li­tät. Gera­de in die­sen Berei­chen möch­te ich die Begeg­nung ver­mit­teln und ver­stär­ken!

Des­halb möch­te ich ger­ne wei­ter­hin wie bis­her mei­ne Erfah­rung, mein Netz­werk und mein Wis­sen für die “AG Musik der Reli­gio­nen” – die mir sehr am Her­zen liegt und sehr wert­voll ist – im Team des Koor­di­nie­rungs­krei­ses ein­brin­gen.

AG Musik der Reli­gio­nen

Feri­de Fun­da G.-Gencaslan

Als Mus­li­ma glau­be ich an die Mani­fes­ta­ti­on des Gött­li­chen Wil­len in der Schöp­fung. Allah hat nicht nur jeden Men­schen, son­dern jedes Geschöpf und Atom ein­zig­ar­tig erschaf­fen. Im Hei­li­gen Koran gibt es hun­der­te Stel­len, wo der Mensch dazu auf­ge­ru­fen wird, in jeder Begeg­nung sich sei­nem Schöp­fer und Herrn zu erin­nern. Die Schöp­fung ist ein Spie­gel und der Mensch spie­gelt die Gött­li­che Schöp­fungs­kraft sei­ner Wahr­heit am nächs­ten. Der Dia­log der Reli­gio­nen reflek­tiert nicht nur die unend­li­chen Facet­ten Gött­li­cher Schöp­fungs­kraft durch unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven von gläu­bi­gen Men­schen, sie bie­tet einen tie­fe­ren Zugang in den eige­nen Glau­ben. „Der Gläu­bi­ge ist des Gläu­bi­gen Spie­gel.“, sag­te der Pro­phet Muham­med – Frie­de auf Ihn. Ich glau­be, dass er damit nicht nur die Mus­li­me unter­ein­an­der meint, son­dern alle Men­schen, die glau­ben. Die Begeg­nung mit Gläu­bi­gen und das gemein­sa­me auf­tre­ten in der Öffent­lich­keit, ist daher mei­ne größ­te Moti­va­ti­on beim Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen mit­zu­wir­ken.

Sufi­zen­trum Rab­ba­ni­y­ya

Dr. Andre­as Goe­t­ze

Seit 2012 von der EKBO beru­fen zum Lan­des­pfar­rer für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log. Lehr­be­auf­trag­ter an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin (am Insti­tut Kir­che und Juden­tum). Zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen zu den The­men­be­rei­chen inter­re­li­giö­ser Dia­log, Nah-Ost-Kon­flikt und Spi­ri­tua­li­tät.

Der inter­re­li­giö­se Dia­log ist mir ein Her­zens­an­lie­gen. Wer mit­ein­an­der spricht, sich begeg­net, gewinnt Wert­schät­zung und Respekt gegen­über dem Ande­ren, der anders glaubt.

Im Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen hat sich ein ver­trau­ens­voll zusam­men­ar­bei­ten­des Netz­werk gebil­det, das in der Stadt bekannt ist und auf­grund sei­ner kom­pe­ten­ten Arbeits­wei­se aner­kannt ist und gehört wird. Viel­fäl­ti­ge Akti­vi­tä­ten wer­den gebün­delt und unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig. Ein Forum, das aus dem frie­dens­stif­ten­den Poten­ti­al der Reli­gio­nen schöpft und sich ent­spre­chend zivil­ge­sell­schaft­lich enga­giert für Frie­den, Gerech­tig­keit und die Bewah­rung der Schöp­fung. Daher möch­te ich auch wei­ter­hin wie bis­her im Koor­di­nie­rungs­kreis mit­ar­bei­ten und mich ein­brin­gen.

EKBO

Clau­dia Hackel

Ich bin Mit­glied der alt-katho­li­schen Kir­che und am inter­re­li­giö­sen sowie öku­me­ni­schen Dia­log beson­ders inter­es­siert. Ich bin bereits seit län­ge­rer Zeit in die­sem Zusam­men­hang tätig und wur­de im Som­mer d. J. zur neu­en Vor­sit­zen­den der „Arbeits­ge­mein­schaft der Kir­chen und Reli­gi­ons­ge­sell­schaf­ten e. V. (AKR)“ gewählt. Es wird mei­ner Mei­nung nach in unse­rer Gesell­schaft immer wich­ti­ger, für ein fried­vol­les, tole­ran­tes, auf gegen­sei­ti­ge Wert­schät­zung und Ach­tung beru­hen­des Mit­ein­an­der zu sor­gen. Dazu braucht es Gre­mi­en, in denen Men­schen unter­schied­lichs­ter reli­giö­ser oder welt­an­schau­li­cher Prä­gun­gen die Mög­lich­keit haben, sich zual­ler­erst ein­mal auf Augen­hö­he zu begeg­nen und ken­nen­zu­ler­nen. Ein sol­ches Gre­mi­um muss in die Öffent­lich­keit hin­ein­wir­ken und so zei­gen, dass es mög­lich ist, mit­ein­an­der in Frie­den zu leben, selbst wenn die Auf­fas­sun­gen über Lebens­wei­se oder Reli­gio­si­tät weit aus­ein­an­der­ge­hen kön­nen. Nur dann kann ein fried­li­ches Mit­ein­an­der von Men­schen mit den unter­schied­lichs­ten Lebens­ent­wür­fen gelin­gen.

Alt-Katho­li­sche Kir­che

Dr. Jan Aaron Ham­mel

Reli­gi­ons­dia­log für mehr Tole­ranz und Ver­ständ­nis ist für mich, ins­be­son­de­re aus jüdi­scher Sicht, ein ele­men­ta­rer Bau­stein für mehr Frie­den in Ber­lin.

Daher bin ich hier von Anfang an im Koor­di­nie­rungs­kreis für das Jüdi­sche Forum für Demo­kra­tie und gegen Anti­se­mi­tis­mus e.V. (JFDA) dabei und möch­te die­se erfolg­rei­che Arbeit unbe­dingt fort­füh­ren. Außer­dem gehö­re ich neben eini­gen ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen noch zur Werk­statt der Reli­gio­nen. Um die Boden­haf­tung bei so vie­len Auf­ga­ben im Dia­log nicht zu ver­lie­ren ver­die­ne ich mei­nen Lebens­un­ter­halt als Infor­ma­ti­ker und Jour­na­list und gehö­re als Beter zu Cha­bad Lub­awitsch Ber­lin.

Cha­bad Lub­awitsch

Abdel Hadi­me Kamouss

Das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen als die zen­tra­le Anlauf­stel­le für reli­giö­se Ange­le­gen­hei­ten zu eta­blie­ren ist ein hohes Ziel, das die Stif­tung Islam in Deutsch­land för­dern möch­te. Sie möch­te ger­ne als akti­ves Mit­glied mit­wir­ken und die Pro­jekt­ar­beit des Forums unter­stüt­zen und ihre Pro­jek­te und Dienst­leis­tun­gen dem Forum zur Ver­fü­gung stel­len.

Ob im inter­re­li­giö­sen Bereich, in der Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen oder im gesell­schaft­li­chen Enga­ge­ment, die Stif­tung wird dem Forum zur Sei­te ste­hen.

Stif­tung Islam für Deutsch­land

Ran­jit Kaur

Die Ver­stän­di­gung zwi­schen ver­schie­de­nen reli­giö­sen Grup­pen ist eine unab­ding­ba­re Bedin­gung für ein fried­vol­les Zusam­men­le­ben in einer mul­ti­kul­tu­rel­len Stadt wie Ber­lin. Dafür enga­gie­re ich mich seit mehr als 15 Jah­ren in ver­schie­de­nen inter­re­li­giö­sen Dia­log-Grup­pen. Das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen bie­tet mir eine her­vor­ra­gen­de Mög­lich­keit mit ande­ren (natio­nal und inter­na­tio­nal) in die­sem Bereich akti­ven Grup­pen und Per­sön­lich­kei­ten zu inter­agie­ren und zusam­men­zu­ar­bei­ten.

Ich möch­te wei­ter­hin mei­nen Bei­trag zum Woh­le unse­rer Stadt ein­brin­gen und dazu im Koor­di­nie­rungs­kreis mit­wir­ken, nach­dem wir nun in Ber­lin eine gesun­de Platt­form her­ge­stellt haben.

Sikh Gemein­de Ber­lin

Gise­la Kranz

Ich bin seit vie­len Jah­ren in der Werk­statt Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen aktiv und inso­fern mit reli­gi­ons­über­grei­fen­der Zusam­men­ar­beit ver­traut, wenn auch die Schwer­punk­te der Werk­statt anders gela­gert sind als die des Forums. Da Mit­glie­der der Werk­statt schon immer im Forum ver­tre­ten waren, habe ich durch deren Berich­te die Arbeit des Forums von Anfang an aus der Fer­ne ver­fol­gen kön­nen. – Außer­dem habe ich von 2013 bis ca. 2015 im Inter­kul­tu­rel­le Forum Gene­za­reth mit­ge­ar­bei­tet und dort wert­vol­le Ein­bli­cke in die Zusam­men­ar­beit der gro­ßen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten gewon­nen.
Mein eige­ner reli­giö­ser Hin­ter­grund ist pagan, ich bin Hiero­phan­tin in der Fel­low­ship of Isis, arbei­te spo­ra­disch bei Paga­ne Wege und Gemein­schaf­ten in Ber­lin mit und bin Mit­glied der Pagan Fede­ra­ti­on Deutsch­land e.V.

Fel­low­ship of Isis

Prof. Dr. Annet­te Kreu­t­zi­ger-Herr

Ber­lin ist eine mul­ti­kul­tu­rel­le und mul­ti­re­li­giö­se Stadt. Ich freue mich, einen klei­nen Teil dazu bei-zutra­gen, dass dies nicht nur so bleibt, son­dern sich ver­tieft, dass das Mit­ein­an­der gelebt und geliebt wird. Gemein­sam statt ein­sam soll­te das Selbst­ver­ständ­li­che und Nor­ma­le wer­den und rechts­po­pu­lis­ti­schen und aus­gren­zen­den Stim­men die Stim­me der Ver­nunft, des Frie­dens und der Klar­heit ent­ge­gen­set­zen. Beson­ders am Her­zen lie­gen mir die Gleich­be­rech­ti­gung von Mann und Frau, LGBT-Rech­te und Kin­der­rech­te als Men­schen­rech­te im Bereich von Reli­gi­on. Auch hof­fe ich, dass es in den nächs­ten zwei Jah­ren erneut gelingt, eine Publi­ka­ti­on auf den Weg zu brin­gen, in der die Viel­falt reli­giö­ser Erfah­rung als Berei­che­rung in die Viel­falt des Den­kens hin­ein­führt.

Christ­li­che Wis­sen­schaft

Fan-Hao Lam

Unser Meis­ter Hsing Yun moti­viert uns zum Aus­tausch mit ande­ren Glau­bens­rich­tun­gen. Nur durch die­sen offe­nen Dia­log erreicht man ste­ti­ge Fort­schrit­te in sei­ner eige­nen Glau­bens­pra­xis. Durch mei­ne Mit­glied­schaft im KK des BeFo­Re möch­te ich ver­su­chen, mehr ost­asia­ti­sche Gemein­den für die­sen Dia­log zu gewin­nen.

Fo Guang Shan

Feresh­ta Ludin

Ber­lin ist eine Stadt der Viel­falt, Diver­si­tät und der gesell­schaft­li­chen Plu­ra­li­tät. Nicht nur kul­tu­rell, son­dern auch reli­gi­ös unter­schied­li­che Men­schen leben hier mit­ein­an­der oder Neben­ein­an­der. Um das fried­li­che Mit­ein­an­der und den stär­ke­ren Zusam­men­halt aller Men­schen und Reli­gio­nen zu för­dern und zu stär­ken, ist mir die Arbeit im Rah­men des Koor­di­nie­rungs­krei­ses von beson­de­rer Bedeu­tung. Reli­gio­nen sind häu­fig Kraft­quel­len und kön­nen mensch­li­che und gesell­schaft­li­che Pro­zes­se mit vor­an­brin­gen. Die Dia­log­ar­beit kann erst dann Früch­te tra­gen, wenn wir in jun­gen Jah­ren damit begin­nen. Hier­bei möch­te ich ger­ne wei­ter­hin unter­stüt­zend mit­wir­ken.

Dr. Ger­di Nüt­zel

Ich betei­li­ge mich an der Arbeit des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen seit sei­ner Ent­ste­hung und wür­de auch ger­ne die nächs­ten Schrit­te mit­ge­stal­ten. Für mich sind die soli­da­risch-kri­ti­sche Koope­ra­ti­on der vie­len Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten in Ber­lin und deren Öff­nung hin zur gan­zen – unteil­ba­ren – Gesell­schaft ein wich­ti­ger Bei­trag zum fried­li­chen und mög­lichst auch fro­hen Zusam­men­le­ben in unse­rer Stadt. Wenn wir uns die Geschich­te Ber­lins anse­hen, dann waren die Pha­sen der Öff­nung hin zu einem kul­tu­rell und reli­gi­ös plu­ra­len Zusam­men­le­ben die pro­duk­tivs­ten und krea­tivs­ten Zei­ten. Die Lan­ge Nacht der Reli­gio­nen, inter­re­li­giö­se Frie­dens­ge­be­te und krea­ti­ve Ver­an­stal­tun­gen kön­nen dafür heu­te ein leben­di­ges Zeug­nis sein.

Reli­gio­nen auf dem Weg des Frie­dens

Osman Oers

In mei­ner zwei­jäh­ri­gen Mit­glied­schaft des Koor­di­nie­rungs­krei­ses des BFdR habe ich gemerkt, wie berei­chernd und wich­tig es ist mit Men­schen ver­schie­de­ner Welt­an­schau­ung zusam­men zu arbei­ten und Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Gesell­schaft und Umwelt gemein­sam anzu­spre­chen.

Erst durch die Ein­heit in unse­rer Viel­falt kön­nen wir eine gemein­sa­me und frucht­ba­re Zukunft gestal­ten!

Forum Dia­log, House of One

Moha­med Taha Sab­ri

Ich möch­te mich im Koor­di­nie­rungs­kreis des Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen enga­gie­ren, weil ich die Arbeit die­ser Grup­pe sehr schät­ze. Der inter­re­li­giö­se Dia­log ist sehr wich­tig und das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen leis­tet her­vor­ra­gen­de Arbeit. Auch ich möch­te mei­nen Bei­trag leis­ten und die Mit­glie­der im Koor­di­nie­rungs­kreis in ihrem Tun unter­stüt­zen. Die Zusam­men­ar­beit und der Aus­tausch in die­ser von reli­giö­ser Viel­falt gepräg­ten Grup­pe reizt mich sehr und hof­fe gemein­sam mit den Teil­neh­men­den des Krei­ses, das fried­li­che Zusam­men­le­ben der Reli­gio­nen in Ber­lin zu för­dern.

Neu­köll­ner Begeg­nungs­stät­te

Petra-Bea­­te Schild­bach

Die Uni­ver­sel­le Sufi-Bewe­gung, der ich ange­hö­re, hat in ihrer Sat­zung als Zweck ange­ge­ben, für die Ein­heit der reli­giö­sen Idea­le zu wir­ken. Die­ser Auf­ga­be habe ich mich gewid­met. Daher ist es mir ein Anlie­gen, in jed­we­der Form, in jed­we­der mög­li­chen Ver­ei­ni­gung, für die­ses Ziel zu arbei­ten. Ich bin davon über­zeugt, einen Bei­trag für den Frie­den unter den Men­schen zu leis­ten.

Sufi-Bewe­gung

Halad­ha­ra Tha­ler

Der Dia­log unter Men­schen ver­schie­dens­ter Reli­gio­nen in Ber­lin, beglei­tet von dar­aus gewach­se­nen Initia­ti­ven ist für mich eine wun­der­ba­re und wirk­sa­me Mög­lich­keit,

Vor­ur­tei­le zu über­win­den und das Schö­ne jeder Reli­gi­on und Glau­bens­form ken­nen zu ler­nen und den Bür­gern Ber­lins zugäng­lich zu machen.

Hin­du-Gemein­de Ber­lin

Nurcan Tür­ke­li

Das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen bie­tet mir die ein­zig­ar­ti­ge Gele­gen­heit, mit Men­schen aus den ver­schie­de­nen Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen zusam­men­zu­kom­men, auf Augen­hö­he wahr­zu­neh­men und wahr­ge­nom­men zu wer­den: Eine Mög­lich­keit ‑ein Geschenk‑, um unbe­fan­gen über “Gott und die Welt” zu reden; wo gesell­schaft­li­che Erfol­ge gemein­sam gefei­ert und Lösun­gen zu Pro­ble­men gemein­sam ange­strebt wer­den.

Katha­ri­na von Bre­men

Ich bin Mit­glied der evan­ge­lisch-refor­mier­ten Beth­le­hems­ge­mein­de in Neu­kölln. Die­se Gemein­de steht in der Tra­di­ti­on evan­ge­li­scher Glau­bens­flücht­lin­ge aus Böh­men, denen es Mit­te des 18. Jahr­hunderts erlaubt wur­de, eine eigen­stän­di­ge refor­mier­te Migran­ten­ge­mein­de zu grün­den. Auch aus die­ser Erin­ne­rung her­aus ist mir die Fra­ge wich­tig, wie wir in aller Viel­falt und Ver­schie­den­heit der Reli­gio­nen, Kon­fes­sio­nen, spi­ri­tu­el­len Glau­bens­we­ge zum Wohl der Stadt fried­lich mit­ein­an­der leben kön­nen. Von Beginn an habe ich im Koor­di­nie­rungs­kreis des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen mitge­arbeitet. Hier konn­te ich mei­ne Erfah­run­gen als Stu­di­en­lei­te­rin für Theo­lo­gie und Dia­log der Reli­gio­nen an der Evan­ge­li­schen Aka­de­mie Vil­ligst ein­brin­gen in die inhalt­li­che Vor­be­rei­tung der Jah­res­kon­fe­ren­zen, im Initia­tiv­kreis Dia­log der Reli­gio­nen für Kin­der und Jugend­li­che und im Vor­stand des För­der­ver­eins. Mein Anlie­gen für die nächs­ten Jah­re ist, dass wir als Religionsgemein­schaften für­ein­an­der ein­ste­hen und uns am Leben und den Ent­schei­dungs­pro­zes­sen der Stadt deut­lich und öffent­lich sicht­bar betei­li­gen.

Ev.-ref. Gemein­de Neu­kölln

Dr. Hans-Her­­mann Wil­ke

Dr. Hans-Her­mann Wil­ke (evang. Theo­lo­ge, Päd­ago­ge i.R.) ist seit fast 40 Jah­ren im christ­lich öku­me­ni­schen (z.Zt. Öku­me­ni­sches Gedenk­zen­trum Plöt­zen­see) und im inter­re­li­giö­sen Bereich ( u.a. in der Werk­statt der Reli­gio­nen u. Welt­an­schau­un­gen) enga­giert – beson­ders im Respekt vor ande­ren Glau­bens­wei­sen, um von ihnen zu ler­nen und „Reli­gi­on“ als eine wich­ti­ge Res­sour­ce für ein men­schen­wür­di­ges Zusam­men­le­ben in Ber­lin öffent­lich wer­den zu las­sen.

Werk­statt Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen

Bar­ba­ra Wit­ting

Ich bin Mit­glied der Jüdi­schen Gemein­de zu Ber­lin und war bis zu mei­ner Pen­sio­nie­rung in 2014 als Schul­lei­te­rin am Jüdi­schen Gym­na­si­um Moses Men­dels­sohn tätig. Seit eini­gen Jah­ren bin ich im Vor­stand bzw. Stif­tungs­rat des House of One enga­giert.

An mei­nen Schu­len hat­te ich immer auch mit Schü­lern der unter­schied­li­chen Reli­gio­nen und Kul­tu­ren zu tun. Das Von-ein­an­der-Ler­nen und Mit­ein­an­der-Leben, die Erzie­hung unse­rer Kin­der zu Tole­ranz und gegen­sei­ti­gem Respekt war mir immer ein gro­ßes Anlie­gen. Aber auch für die Eltern und das Leh­rer­kol­le­gi­um gab es Fort­bil­dun­gen im inter­re­li­giö­sen und inter­kul­tu­rel­len Bereich.

In einer Stadt wie Ber­lin, in der Men­schen so vie­ler ver­schie­de­ner Her­künf­te zusam­men­le­ben, ist es wich­tig, dass man sich ken­nen lernt. Vor­ur­tei­le, Res­sen­ti­ments und Frem­den­feind­lich­keit kön­nen abge­baut wer­den, wenn man auf­ein­an­der zugeht. Reli­gio­nen ver­mit­teln Wer­te, die unse­re Gesell­schaft berei­chern und die zu einer fried­li­chen Koexis­tenz bei­tra­gen.

Jüdi­sche Gemein­de, House of One

Patri­cia Wulle

Mein Name ist Patri­cia (Asun­ja) Wulle und bin schon seit 2 Jah­ren Mit­glied im Koor­di­na­ti­ons-Kreis des Ber­li­ner Forums und wün­sche, die­se wert­vol­le Arbeit wei­ter zu füh­ren. Ich bin mit der Grup­pe ‘Paga­ne Wege und Gemein­schaf­ten’ seit 2015 bei der Lan­gen Nacht der Reli­gio­nen dabei, bin auch in deren Koor­di­na­ti­ons-Kreis und bin dort auch im Vor­stand des Ver­eins für die Lan­ge Nacht. Schon als ich in der USA leb­te, war ich im inter­re­li­giö­sen Dia­log unter­wegs und habe damit wei­ter­ge­macht, als ich nach Deutsch­land zurück­kam. Ich kann auf etwa 30 Jah­re in die­ser Arbeit zurück­bli­cken und hof­fe, es wer­den noch viel mehr. Es ist wich­tig für mich, die Vor­ur­tei­le gegen die Pagane/Heidnische Gläu­bi­gen abzu­bau­en und die­se in den Dia­log mit ande­ren Reli­gio­nen zu brin­gen, um zu einem fried­li­chen Zusam­men­le­ben bei­zu­tra­gen, das die Welt so drin­gend braucht.

Pagan Fede­ra­ti­on

Bernd Streich

Ger­ne möch­te ich mei­ne lan­gen Erfah­run­gen im inter­re­li­giö­sen Aus­tausch und in der Zusam­men­ar­beit in das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen ein­brin­gen. Mei­ne Erfah­run­gen lie­gen im inner­christ­li­chen (z.B. Öku­me­ni­scher Rat), im christ­li­chen-jüdi­schen (z.B. GCJZ) und im isla­mi­schen (z.B. Islam­fo­rum) Bereich. Eine Ver­net­zung der unter­schied­li­chen Berei­che in der inter­re­li­giö­sen Begeg­nung ist sehr sinn­voll und mir ein Anlie­gen.

Vor­sit­zen­der Diö­ze­san­rat

 

Das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen wird geför­dert durch die Senats­ver­wal­tung für Kul­tur und Euro­pa.

Senatsverwaltung für Kultur und Europa

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