Chris­ten­tum

Psalm 91

Unter Got­tes Schutz

1 Wer unter dem Schirm des Höchs­ten sitzt und unter dem Schat­ten des All­mäch­ti­gen bleibt,
2 der spricht zu dem HERRN: / Mei­ne Zuver­sicht und mei­ne Burg, mein Gott, auf den ich hof­fe.
3 Denn er erret­tet dich vom Strick des Jägers und von der ver­derb­li­chen Pest.
4 Er wird dich mit sei­nen Fit­ti­chen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter sei­nen Flü­geln. Sei­ne Wahr­heit ist Schirm und Schild,
5 dass du nicht erschre­cken musst vor dem Grau­en der Nacht, vor dem Pfeil, der des Tages fliegt,
6 vor der Pest, die im Fins­tern schleicht, vor der Seu­che, die am Mit­tag Ver­der­ben bringt.
14 »Er liebt mich, dar­um will ich ihn erret­ten; er kennt mei­nen Namen, dar­um will ich ihn schüt­zen.
15 Er ruft mich an, dar­um will ich ihn erhö­ren; / ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn her­aus­rei­ßen und zu Ehren brin­gen.
16 Ich will ihn sät­ti­gen mit lan­gem Leben und will ihm zei­gen mein Heil.»

Dazu ein Text von unse­rer Reli­gi­ons­grün­de­rin Mary Baker Eddy:

So auf den Fel­sen Chris­ti gegrün­det, wenn Sturm und Wet­ter gegen die­sen siche­ren Grund toben, seid Ihr Got­tes Nest­lin­ge, sicher behü­tet in der fes­ten Burg der Hoff­nung, des Glau­bens und der Lie­be; Und GOTT wird Euch mit sei­nen Fit­ti­chen decken, bis der Sturm vor­über ist.
In die­sen Zufluchts­ort der See­le dringt kein Ele­ment der Erde ein, das Engel aus­trei­ben und die rech­te Ein­ge­bung, die Euch sicher nach Hau­se führt, zum Schwei­gen brin­gen könn­te.
(Ver­misch­te Schrif­ten S. 150)