Yak­up Ayar

Es ist unse­re pri­mä­re Auf­ga­be als Men­schen, Gutes zu tun, ande­ren Men­schen zu hel­fen, uns soli­da­risch zu küm­mern. Ins­be­son­de­re, wenn es um das Gemein­wohl unse­rer Nächs­ten, gar der gan­zen Gesell­schaft geht, ist die­se Pflicht eine gemein­sa­me, die wir auch nur gemein­sam anpa­cken und bewäl­ti­gen kön­nen. Beson­ders in die­ser schwie­ri­gen Zeit ist der Dia­log mit­ein­an­der von sehr gro­ßer Bedeu­tung. Der Inter­re­li­giö­se Aus­tausch beruht auf der gegen­sei­ti­gen Wert­schät­zung der betei­lig­ten Glau­bens­ge­mein­schaf­ten. Er hat das Ziel, durch gemein­sa­me Anstren­gun­gen der Reli­gio­nen in einer plu­ra­lis­ti­schen Gesell­schaft den Zusam­men­halt zu ver­bes­sern. Dabei geht der Dia­log über Tole­ranz im Sin­ne einer „Dul­dung des Anders­gläu­bi­gen“ hin­aus. Unter­schie­de wer­den nicht geleug­net, die Reli­gio­nen nicht gleich­ge­macht, son­dern viel­mehr eine Grund­la­ge dafür geschaf­fen, sich auf Augen­hö­he zu begeg­nen. In die­sem Sin­ne haben wir uns es als Ziel gesetzt, uns für die Belan­ge der Gesell­schaft in Ber­lin ein­zu­set­zen und für ein fried­li­ches Mit­ein­an­der in einer tole­ran­ten und welt­of­fe­nen Gesell­schaft zu plädieren.