Katha­ri­na von Bremen

Ich bin Mit­glied der evan­ge­lisch-refor­mier­ten Beth­le­hems­ge­mein­de in Neu­kölln. Die­se Gemein­de steht in der Tra­di­ti­on evan­ge­li­scher Glau­bens­flücht­lin­ge aus Böh­men, denen es Mit­te des 18. Jahr­hunderts erlaubt wur­de, eine eigen­stän­di­ge refor­mier­te Migran­ten­ge­mein­de zu grün­den. Auch aus die­ser Erin­ne­rung her­aus ist mir die Fra­ge wich­tig, wie wir in aller Viel­falt und Ver­schie­den­heit der Reli­gio­nen, Kon­fes­sio­nen, spi­ri­tu­el­len Glau­bens­we­ge zum Wohl der Stadt fried­lich mit­ein­an­der leben kön­nen. Von Beginn an habe ich im Koor­di­nie­rungs­kreis des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen mitge­arbeitet. Hier konn­te ich mei­ne Erfah­run­gen als Stu­di­en­lei­te­rin für Theo­lo­gie und Dia­log der Reli­gio­nen an der Evan­ge­li­schen Aka­de­mie Vil­ligst ein­brin­gen in die inhalt­li­che Vor­be­rei­tung der Jah­res­kon­fe­ren­zen, im Initia­tiv­kreis Dia­log der Reli­gio­nen für Kin­der und Jugend­li­che und im Vor­stand des För­der­ver­eins. Mein Anlie­gen für die nächs­ten Jah­re ist, dass wir als Religionsgemein­schaften für­ein­an­der ein­ste­hen und uns am Leben und den Ent­schei­dungs­pro­zes­sen der Stadt deut­lich und öffent­lich sicht­bar beteiligen.