Hans­ge­org Lohl

Ich möch­te mich ger­ne im Rah­men der gemein­sa­men Arbeit unterschiedlicher
Reli­gi­ons­ver­tre­ter im Koor­di­nie­rungs­kreis für einen tole­ran­ten Umgang der verschiedenen
Glau­bens­ge­mein­schaf­ten mit­ein­an­der in geleb­ten gegen­sei­ti­gen Respekt engagieren.
Wich­tig scheint mir zu sein, dass man sich offen mit­ein­an­der aus­tau­schen kann und zu
sehen, dass die Ansich­ten der ande­ren bes­ser zu ver­ste­hen auch für einen selbst und seine
eige­ne reli­giö­se Hal­tung berei­chernd sein kann.

Ein fried­li­ches Mit­ein­an­der, sowohl inter­re­li­gi­ös als auch dar­über hin­aus, scheint mir für
unse­re Gesell­schaft zur Zeit von sehr gro­ßer Bedeu­tung zu sein, gera­de in Anbe­tracht der
ver­här­te­ten gegen­sätz­li­chen Ansich­ten von Grup­pen mit Blick auf die aktu­el­le Pandemie.
Viel­leicht erge­ben sich ja Mög­lich­kei­ten dafür ver­bin­dend in die gesam­te Gesell­schaft wirken
zu können.
Grund­sätz­lich scheint mir der Aus­druck von Lie­be – also auch der Respekt – in vie­len oder
fast allen Reli­gio­nen der wich­tigs­te Grund­ton zu sein – und das ist ja schon ein starkes,
ver­bin­den­des Element.
Ich habe schon an Jah­res­ver­samm­lun­gen des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen teilgenommen
und auch bei uns in der Gemein­de Akti­vi­tä­ten zur Lan­gen Nacht der Reli­gio­nen mitgestaltet.
Ich bin sehr gespannt, zu sehen auf wel­che Wei­se und auf wel­chen Wegen wir die
Akti­vi­tä­ten des Forums bzw. die ent­spre­chen­de gedank­li­che Hal­tung gegen­über Vertretern
ande­rer Reli­gio­nen oder ande­rer Mei­nun­gen auch nach außen tra­gen kön­nen, um möglichst
vie­le zu segnen.