Kinder und Jugendliche2019-03-27T14:46:40+02:00

Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche

Begegnungen zwischen Kindern und Jugendlichen verschiedener Glaubensrichtungen gestalten, Erfahrungsaustausch für Multiplikatoren ermöglichen, das Kennenlernen und die Neugierde, mehr über den Glauben der anderen zu erfahren, fördern. Mit diesen Themen beschäftigt sich der Initiativkreis „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ des Berliner Forums der Religionen seit 2014. Die Initiativgruppe trifft sich ca. alle vier Wochen, um aktuelle Projekte umzusetzen. Menschen, die den religionsübergreifenden Dialog für Kinder und Jugendliche unterstützen möchten, sind herzlich willkommen.

Kontakt: Fereshta Ludin
ludin_buero@hotmail.de


Ausrichtung des Initiativkreises

Auf einem Workshop am 04.09.2018 wurden konkrete Schwerpunkte der künftigen Arbeit definiert:

  • Religiöse Vielfalt in Schulen
    • Konzeption von Angeboten für Schüler (UEs, Ausflüge, Stadtrundgänge, Projekttage) und Lehrkräfte (Vermittlung von Personen und Institutionen, Fortbildungen)
  • Kinderfest
  • Netzwerkaufbau
    • gegenseitigen Austausch ermöglichen
    • Kooperationspartner für konkrete Angebote finden
    • Ausschluss von Rad-Doppelt-Erfinden

Aktivitäten 2018

Austausch mit den „Verfassungsschülern“

VerfassungsschülerAm 28.05.2018 nahmen Feride Gencaslan, Barbara Witting, Claudia Hackel und Michael Bäumer (alle Berliner Forum der Religionen) an einer Gesprächsrunde zum Thema „Religion und Demokratie” mit 22 Schülern aus Spandau teil.

„Die Verfassungsschüler“ ist ein Pilotprojekt zur politischen Teilhabe von Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte und deren Aktivierung für die Grundwerte der Demokratie. Das Projekt wird durch das Bundesministerium des Innern gefördert und durch Teach First Deutschland umgesetzt.

Antonio Piscopo und Magdalena Strauch luden in dazu in das Berliner Büro von Teach First ein. Die Jugendlichen lernten die Rolle der Religionen und religiöser Akteure innerhalb des demokratischen Zusammenlebens und im Rahmen der staatlichen Neutralität kennen. Die Berichte von persönlichen Erfahrungen als engagierte und religiöse Personen in Bezug auf Staat, Religion und interreligiösen Dialog stießen bei den Jugendlichen auf reges Interesse. Die Jugendlichen selbst erzählten sehr offen von ihren Schwierigkeiten und positiven Erlebnissen in Bezug auf Religion im Alltag. Der wertvolle und anregende Austausch hätte noch ausgedehnt werden können, doch der zeitliche Rahmen ließ dies nicht mehr zu.

Im Gespräch mit Lichtenberger Schülern

ramadan_goldstein

Frau Ramadan im Gespräch mit der Lehrerin Franziska Goldstein

Im Rahmen einer Projektwoche zu Religionen und religiösem Leben in Berlin der George-Orwell-Schule Lichtenberg konnte das Berliner Forum der Religionen am 26. Juni 2018 einen sehr lebendigen Austausch mit einem Imam, einem Rabbiner und einem Pfarrer organisieren.

Sehr herzlich wurden wir in der Dar Al-Salam-Moschee (Neuköllner Begegnungsstätte) von Frau Ramadan empfangen, die auch durch die Moschee führte und die anschließende Diskussion leitete. Imam Mohamed Taha Sabri, Rabbiner Jan Aaron Hammel (Berliner Forum der Religionen, Chabad Lubawitsch) und Pfarrer Reinhard Kees konnten fachkundig aus ihrer religiösen Praxis berichten und die vielen Fragen der 17 Schüler aus der siebten und achten Klasse in einfachen Worten beantworten. Alle drei Referenten betonten die vielen Gemeinsamkeiten der abrahamitischen Religionen, gingen aber auch auf spezifische Fragestellungen wie das Fasten ein.

Jan Aaron Hammel, Reinhard Kees, Mohamed Taha Sabri

Nach einer Stärkung mit Kaffee, Tee und Keksen führte uns Pfarrer Kees in seine Genezareth-Kirche. Dort fielen den Schülern zunächst die zahlreichen Ikonografien auf, die dort anlässlich der griechischen Woche aushängen.

Reinhard Kees betonte, dass seine Kirche sehr viel Wert auf den interkulturellen Austausch legt und tatsächlich ein Treffpunkt für die Menschen im Kiez sein möchte.

Nach ca. 3,5 Stunden konnte der Wissensdurst der Schüler befriedigt und der Projekttag beendet werden.

Besuch in den Elisabeth-Schulen

Marc Siebenhüner, Lehrer für Evangelische Religion und Kunst an den Elisabeth-Schulen, hatte uns am 10.10.2018 zu seinem Kurs „Interreligiöses Lernen“ eingeladen. Ariane Feldhaus (IK „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ des Berliner Forums der Religionen), Nurcan Türkeli und Michael Bäumer (beider Berliner Forum der Religionen) nahmen diese Einladung gerne an.
Einer Selbstdarstellung des Forums folgte ein intensiver Austausch mittels der Weltcafe-Methode mit den 15 Erzieherschülerinnen. Teils wurden vorab formulierte Fragestellungen beantwortet, teils wurde grundsätzlich über Religion und interreligiöses Lernen gesprochen. Die Unterredungen verliefen ausgesprochen offen und inspirierend.

Anschließend führte Herr Siebenhüner uns in die Schulbibliothek und berichtete uns über den lernerzentrierten und praxisorientierten Ansatz der Schule. Wir freuen uns auf eine weitere spannende Zusammenarbeit.


Impressionen

Tag der interreligiösen Einheit 2017

  • Kinder- und Jugendfest 2017
    Kinder- und Jugendfest 2017

 

Kinder- und Jugendfest 2015

  • Kinder