Kin­der- und Jugend­fest 2019

Kin­der- und Jugend­fest 2019

Am 20.09.2019 hat der Initia­tiv­kreis Dia­log der Reli­gio­nen für Kin­der und Jugend­li­che (fort­an IK DIREKIJU) des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen im Rah­men der 8. Begeg­nungs­ta­ge im und um den Grae­fe-Kiez das inter­re­li­giö­se und inter­kul­tu­rel­le Kin­der- und Jugend­fest aus­ge­rich­tet.

Durch das Will­kom­menstor schrei­tend wur­den die klei­nen und gro­ßen Gäs­te dazu ein­ge­la­den, in einem inter­re­li­giö­sen Pop-Up-Space mit Son­nen­schein, Sei­fen­bla­sen, Räu­cher­werk und flie­gen­den Luft­bal­lons ihren Sin­nen und Gedan­ken frei­en Lauf zu las­sen.

Der Kita-Chor der St. Chris­to­pho­rus-Gemein­de eröff­ne­te das Fest mit einer tol­len Dar­bie­tung glau­bens- und lebens­fro­her Lie­der. Im Anschluss begrüß­ten Katha­ri­na von Bre­men, stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des För­der­ver­eins Freun­de und Freun­din­nen des Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen e.V., und Özlem Öğüt­cü, Refe­ren­tin des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen, die Fest­ge­mein­de.
Auch das Kin­der- und Jugend­fest reih­te sich mit dem Ele­men­te Ritu­al der Seed­group des Ordens der Bar­den, Ova­ten und Drui­den in den Kli­ma­st­reik des Welt­kli­ma­ta­ges ein. Dafür wur­den alle Ele­men­te ange­ru­fen.

Die Künst­le­rin Käthe Kopf per­for­mier­te mit der Requi­si­te „Sitz­mond“ von Lena Kiss ihr Stück „Dis­ku-Tie­re!“, ein Tanz­tier­ge­dicht, wel­ches sie bereits 2017 für einen Per­for­mance-Par­cours für Kin­der mit dem Namen “Laby­rinth. Labor Poli­tik” zum The­ma Demo­kra­tie geschrie­ben und urauf­ge­führt hat­te.
Beim Akti­ons­tisch von ISKCON Ber­lin konn­ten die Gäs­te in den Geschmack von selbst­ge­mach­tem Man­go Las­si kom­men und posi­ti­ve But­tons her­stel­len. Gleich­zei­tig konn­ten sich Kin­der hin­du­is­ti­sche Segens­zei­chen auf­ma­len las­sen.

Auch die­ses Jahr gab es wie­der die Mög­lich­keit, mit Feresh­ta Ludin und Andrea Kai­ser Gebets­häu­ser zu bau­en.

Rein­hard Kees vom Inter­kul­tu­rel­len Zen­trum Gene­za­reth lud mit sei­nem Inter­ku­li­na­ri­schen Memo­ry dazu ein, neue Geschmä­cker zu ent­de­cken und sie sich gleich­zei­tig zu mer­ken und wie­der zu fin­den.
Am Akti­ons­tisch von Ode­lia Orgu konn­ten die Gäs­te mit der Vor­la­ge der eige­nen Hand und mäch­tig viel Glit­zer einen Kham­sa Magne­ten zum Schutz vor dem Bösen Blick bas­teln.

Mit Peter Ams­ler von der Bahaí Gemein­de Zehlen­dorf konn­te man sich zum Speck­stein schlei­fen ani­mie­ren las­sen. Die Kin­der durf­ten sich mit Schleif­werk­zeug und Speck­stein aus­pro­bie­ren.

Um 16.00 Uhr fuhr als Fest­ak­ti­on das meet2respect Tan­dem, besetzt mit Ender Ҫetin und Dr. Cle­mens Beth­ge vor und hiel­ten eine star­ke Rede zum The­ma Dis­kri­mi­nie­rung, Tole­ranz und Akzep­tanz. Gestärkt von die­sen Wor­ten und auch dem Kuchen und Kaf­fee, wel­cher von den umlie­gen­den Gemein­den eigens für das Fest gespen­det wur­de, konn­ten sich die Gäs­te bei einer Glit­zer­me­di­ta­ti­on mit Frie­de­ri­ke von Born Fal­lois von Rig­pa e.V. in Acht­sam­keit üben.
Amna Khan beglück­te die Gäs­te mit Ihren Hen­na-Male­rei-Fähig­kei­ten.

Gabi Hap­pe von der ufa-Fabrik bot einen inter­ak­ti­ven Trom­mel­work­shop an.

Am Akti­ons­tisch von Feri­de Fun­da G. Genças­lan und xyz konn­te man inter­ak­tiv in die Kopf­tuch­bin­de­tech­ni­ken ein­ge­führt wer­den.

Beim Spie­gel der Erkennt­nis, betreut von Lea Stein und Frie­de­ri­ke Völk, wur­den die Gäs­te mit Glit­zer geschminkt. Dem­nach sahen wir vie­le soge­nann­te „Ice Queens*“ über das Fest schrei­ten und sich dem diver­sen Fest­an­ge­bot wid­men.

Gegen 16.15 Uhr ließ das Saz-Ensem­ble der Ale­vi­ti­schen Gemein­de zu Ber­lin e.V. auf dem Hohen­stau­fen­platz jahr­hun­der­te­al­te, ale­vi­ti­sche Lie­der erklin­gen. Zwei Saz­spie­ler*, eine Voca­lis­tin* und ein Kon­tra­bass-Spie­ler* ent­führ­ten die Fest­ge­mein­de mit ihrem Klang­tep­pich in die ale­vi­ti­sche Musik­kul­tur.

Ant­je Len­cer leg­te wäh­rend des Fes­tes einen Feu­er­al­tar aus Natur­ma­te­ria­li­en, sodass die Kin­der ihr dabei zuschau­en konn­ten. Dabei erklär­te sie, was sie auf­baut und beglei­te­te ihr Pro­gramm mit Gitar­ren­klang und drei für das Ritu­al wich­ti­gen Lie­dern.

Zu wei­te­ren Klän­gen aus den Reli­gio­nen ver­hal­fen uns Hol­ger Budig und „the free devo­teés“. Mit wei­te­ren mus­li­mi­schen Klän­gen, hin­du­is­ti­schem, christ­li­chen, jüdi­schem Gesang und Pia­no-Impro­vi­sa­ti­on nahm das Fest lang­sam ein Ende.

Alle noch anwe­sen­den klei­nen Gäs­te beka­men einen mit Heli­um gefüll­ten Bal­lon als Erin­ne­rung an das Inter­re­li­giö­se und Inter­kul­tu­rel­le Kin­der- und Jugend­fest des IK DIREKIJU.
Die Anzahl der klei­nen Besucher*innen wird auf 65 geschätzt. Am Ende waren näm­lich alle 40 Luft­bal­lons ver­ge­ben, klar ist aber, dass mehr Kin­der vor Ort waren.

Menü schließen