Wie kann interreligiöser / interkultureller Dialog praktisch gelingen?

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Zum Abschluss ihrer Projektwoche zum Thema Religion kamen am 29.04.2022 zehn junge Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, im Jugendclub Schloß 19 zusammen. „Wie kann interreligiöser/interkultureller Dialog praktisch gelingen?“ war die Fragestellung, zu der Achim Kockerols und Michael Bäumer vom Berliner Forum der Religionen teils sehr persönliche Antworten gaben.

Interreligiöser und interkultureller Dialog ganz praktisch

Vor Ort und über Zoom konnten die FSJler:innen zuvor bereits Einblicke in buddhistische, islamische, jüdische und christliche Lebenswelten bekommen. Wie das alles zusammenpasst und zu einem bereichernden Leben in Vielfalt beitragen kann, berichtete Achim anhand seiner Familie(ngeschichte), deren Mitglieder sich ganz unterschiedlichen christlichen, aber auch jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften zuordnen. Spannend zu hören war auch, wie Achim und seine Frau eine interreligiöse oder vielmehr interkulturelle Ehe führen.

Interreligiöser und interkultureller Dialog lebt von Begegnungen, Orientierung, vom Vertrauen, von religiöser Praxis und aus einer spirituellen Haltung. Aufbauend auf dieser Grundhaltung und in Verbindung mit dem Motto „Respekt – Dialog – Zusammenhalt“ des Berliner Forums der Religionen wurde auf einzelne Aktivitäten des Forums wie etwa die Gespräche auf dem roten Sofa eingegangen, die ganz praktisch Möglichkeiten des religionsübergreifenden Dialogs aufzeigen.

Ganz konkret wurde auch zum 2. Multireligiösen Jugendfestival eingeladen, das am 26. Juni stattfinden wird.

Auch wenn die Mehrheit der FSJler:innen keiner Religionsgemeinschaft angehört, so bot die Projektwoche doch zumindest einen Erkenntnisgewinn, zu dem wir gerne beigetragen haben.

Unser Dank gilt für die Einladung und Organisation Vivien Barth und Andre Czegledi von der AWO.