Exkur­sio­nen mit 50 Schü­lern

Exkur­sio­nen mit 50 Schü­lern

Etwa 50 Berufs­fach­schü­le­rin­nen und ‑schü­ler hat­ten sich eine Woche inten­siv mit dem The­ma Frie­den aus­ein­an­der­ge­setzt. Zum Abschluss am 15.11.2019 orga­ni­sier­te das Ber­li­ner Forum der Reli­gio­nen Exkur­sio­nen in sakra­le Räu­me und Gesprä­che mit gläu­bi­gen Men­schen.
Zu Beginn des Tref­fens refe­rier­te Bet­ti­na Bir­kner, Lei­te­rin des Kathe­dral­fo­rums St. Hed­wig, über Bern­hard Lich­ten­berg. Die­ser war ein deut­scher Pries­ter und Ber­li­ner Dom­propst, der wäh­rend der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Dik­ta­tur öffent­lich für die Ver­folg­ten ein­trat und von der römisch-katho­li­schen Kir­che als Mär­ty­rer und Seli­ger ver­ehrt. Bern­hard Lich­ten­berg zählt zu den Gerech­ten unter den Völ­kern in Yad Vashem.
Patri­cia Wulle und Özlem Ögüt­cü beglei­te­ten anschlie­ßend in den Sri-Gane­sha-Hin­du-Tem­pel und das Kul­tur­zen­trum Ana­to­li­scher Ale­vi­ten. Der Aus­flug zum Bud­dhis­ti­schen Tor wur­de von einer der Leh­re­rin­nen beglei­tet. Micha­el Bäu­mer führ­te die ver­blei­ben­den Schü­ler zum Bebel­platz und erläu­ter­te das an die Bücher­ver­bren­nung erin­nern­de Denk­mal. Wenig spä­ter stieß Herr Baron von der Syn­ago­ge Ryke­stra­ße hin­zu, der auf zen­tra­le Aspek­te des Juden­tums ein­ging.
In der abschlie­ßen­den Feed­back­run­de beton­te die Grup­pe, dass sie viel Neu­es ken­nen­ge­lernt habe und durch die Begeg­nun­gen inspi­riert wur­de.

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