Aus­tausch mit Hus­ni Muba­rok

Aus­tausch mit Hus­ni Muba­rok
Petra Beate Schildbach, Claudia Hackel, Husni Mubarok, Andreas Götze, Michael Bäumer
Husni
Petra Bea­te Schild­bach, Clau­dia Hackel, Hus­ni Muba­rok, Andre­as Göt­ze, Micha­el Bäu­mer

Am 22. Juni 2018 tra­fen sich Mit­glie­der des Ber­li­ner Forums der Reli­gio­nen mit Hus­ni Muba­rok. Hus­ni Muba­rok arbei­tet als Seni­or Rese­ar­cher am Cen­ter for The Stu­dy of Reli­gi­on and Demo­cra­cy (PUSAD) in Jakar­ta. Er nahm auch an der vom Aus­wär­ti­gen Amt orga­ni­sier­ten Ver­an­stal­tung zur “Frie­dens­ver­ant­wor­tung der Reli­gio­nen” teil. Bereits eini­ge Wochen zuvor hat­te er Kon­takt zum Forum auf­ge­nom­men.

Zwei Stun­den dau­er­te der inten­si­ve und frucht­ba­re Aus­tausch. Hus­ni Muba­rok berich­te­te, dass er zu inter­re­li­giö­sen Kon­flik­ten in Indo­ne­si­en forscht. Sein Insti­tut wirkt durch Inter­re­li­gious Har­mo­ny Forums als Ver­mitt­ler bzw. Media­tor in ganz Indo­ne­si­en. Auch dient es zur Kon­flikt­lö­sung als Ansprech­part­ner bei­spiels­wei­se für die Poli­zei.

Als größ­te Her­aus­for­de­run­gen in Indo­ne­si­en nann­te er den Popu­lis­mus (mehr als 200 Web­sei­ten pro­du­zie­ren hate speach), die poli­ti­sche Instru­men­ta­li­sie­rung der Reli­gio­nen ein Jahr vor der Wahl sowie eine exklu­si­ve Inter­pre­ta­ti­on des Islams. Die meis­ten der 88% Mus­li­me Indo­ne­si­ens sei­en jedoch mode­rat.

Eine wich­ti­ge Auf­ga­be sieht er in der Aus­wei­tung sei­ner Arbeit von der Eli­ten­an­spra­che hin zu einer Wirk­sam­keit auf Gras­wur­ze­le­be­ne.

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