MitGefühl

Auftakt der Langen Nacht der Religionen: MitGefühl verbindet

Rund 70 Menschen kamen am 2. September 2026 in der St.-Thomas-Kirche am Mariannenplatz zusammen, um gemeinsam die 15. Lange Nacht der Religionen einzuläuten.

„Mitgefühl“ bedeute, den Menschen als Menschen zu sehen, Hoffnung zu entdecken und zugleich Ängste und Visionen miteinander zu teilen, betonte Pfarrer Christoph Heil in seinem Grußwort. Die St.-Thomas-Kirche wurde an diesem Abend zu einem offenen Dialograum, in dem Unterschiede nicht trennen, sondern neugierig aufeinander machen.

Zum 15-jährigen Jubiläum blickte Peter Amsler auf die Geschichte der Langen Nacht zurück. Immer wieder habe sie sich neu erfunden und dabei ihre Idee bewahrt: Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenzubringen und Berlin um einen besonderen Ort des Dialogs zu bereichern. Viele engagierte Menschen haben diesen Weg über die Jahre mitgestaltet.

Musik von Peti Songcatcher, Holger Budig und der AG Musik der Religionen, eine Körperübung mit Karolina „Honett“ Burdyk und die kreative „Begegnung der Vielfalt“ machten das Motto MitGefühl unmittelbar erlebbar.

Zum Abschluss gaben Vertreter aus Christentum, Druidentum, Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Islam, Baha’i und Brahma Kumaris inspirierende Impulse.

Und auch nach dem offiziellen Ende wurde weitergeredet, gefragt und einander begegnet. Genau das macht die Lange Nacht der Religionen aus: Sie schafft Räume, in denen Vielfalt lebendig wird und aus Begegnung Dialog entstehen kann.

Mit diesen Eindrücken und gestärkt durch unser gemeinsames MitGefühl freuen wir uns auf die eigentliche Lange Nacht der Religionen!

Viele Bilder zur Veranstaltung gibt es auf der Website der Langen Nacht der Religionen.

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